Erhard Hess - Fotografie

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 Mit 15 habe ich mir meine erste Kleinbild-Spiegelreflex-Kamera von meinem Konfirmationsgeld gekauft.
 Es war der russische Nachbau einer Leica (baugleich mit der russischen Zenit-b, Objektiv: Helios 44 1:2 / 58 mm). Gab´s unter dem Namen Revueflex bei Foto-Quelle. Der Hersteller war kmz krasnogorsk. Sehr massiv, schwer wie Blei  und wie aus dem Vollen gefräst. Und sie funktioniert heute noch (nach 45 Jahren!), Wahrscheinlich deshalb, weil kein bisschen Elektronik drin ist, nicht mal ein Belichtungsmesser. Den musste man zusätzlich als Handbelichtungsmesser zukaufen. Aber so machen das die Vollprofis ja heute noch.
 Springblende war etwas, was die Kamera auch noch nicht kannte. Man musste die Blende vorwählen, per Hand aufblenden, um besser scharf stellen zu können, danach wieder manuell abblenden (was ich natürlich immer mal wieder vergessen hab), Zeit einstellen und los ging´s.
 Wechselobjektive gab´s wenige, auch deshalb, weil das Anschlussgewinde mit M39 ziemlich  exklusiv war. An sowas wie Zoomobjektive war bei diesem Anschluss schon gar nicht zu denken. Hätte wohl auch mein damaliges Budget als Schüler gesprengt.

 Immerhin hat man dadurch einiges gelernt. Z.B. nicht nur, dass Bulb was mit Langzeitbelichtung zu tun hat, sondern dass das damals mit einem kleinen Handblasebalg (engl. Bulb) am Fernauslöser einherging.

Rechts ein Bild von dem guten Stück.

 Wer mehr über den technischen Ursprung der Kamera wissen will, dem empfehle ich die  Seite von Guido Studer aus der Schweiz.

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